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Sozialraumanalyse Klosterneuburg

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Die Professoren Univ. Prof. Dr. Christoph Reinprecht und Dr. Richard Krisch in der Einleitung des Vorberichts zurStudie: „Das Forschungsprojekt "Sozialraumanalyse Klosterneuburg" hat zum Ziel, die lebensweltliche Sicht von Jugendlichen auf Klosterneuburg und Umgebung zu untersuchen. Wie nehmen Jugendliche Klosterneuburg als Lebens- und Freizeitwelt wahr; welche Konflikte bestehen, aber auch welche Bedürfnisse und Wünsche richten Jugendliche an ihre Lebensumwelt? Unter "Jugend" wird keine einheitliche soziale Kategorie verstanden, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven von weiblichen und männlichen, jüngeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen, von Gymnasiasten und Jugendlichen in Berufsausbildung, und Jugendlichen, die sich verschiedensten Jugendkulturen zugehörig fühlen.“

Diese Studie ist seit Sommer 2008 abgeschlossen. Seitens des verantwortlichen Stadtrats für Soziales wurde bereits am 30. Juli 2008 angekündigt, diese Studie breit vorzustellen, ebenso, dass die Inhalte ihm schon bekannt wären. Seitdem ist nichts passiert: keine öffentliche Präsentation, keine Diskussion der Empfehlungen.

Ganz offensichtlich gehen diese Empfehlungen ganz und gar nicht in die Richtung, die sich die Mehrheitsfraktion vorgestellt hat. Vehement wird nämlich die Einrichtung von konsumfreien Jugendzentren (Mehrzahl!)empfohlen, die Anpassungen des öffentlichen Verkehrs an die Abend- und Nachtbenutzung, die Ermöglichung von regelmäßigen Jugendkulturveranstaltungen, die Errichtung einer Jugendplattform, die Schaffung erschwinglicher Startwohnungen.

Dies bestätigt eine Reihe von Forderungen, die die PUK seit langem stellt.

Die Existenz von Problemdynamiken wird aufgezeigt (Alkoholmissbrauch, Drogen, Wohlstandsverwahrlosung, ökonomische Schlechterstellung, Vandalismus) und daraus die Notwendigkeit aufsuchender Jugendarbeit abgeleitet.

Eine seltsame Einigkeit scheint bei verschiedenen Fraktionen (VP, FP, Grüne) zu herrschen, diese Sozialraumanalyse möglichst totzuschweigen.

Womit sich der Kreis schließt: Jugendliche fühlen sich nicht ernstgenommen, sie sehen keine Ansätze für die Umsetzung ihrer Anregungen, haben keinerlei positive Erfahrung eines Beteiligungsprozesses erlebt und lehnen daher Mitarbeit an Veränderungen ab.

 

Finden Sie hier zum download die Kurzform der Sozialraumanalyse „Vorbericht mit Empfehlungen“ und hier die Langform „Zwischen Zillen und Villen – Klosterneuburg aus der Sicht von Jugendlichen – Eine Sozialraumanalyse“.

Last modified 2008-12-10 06:11 PM
  • Prof. Lötsch mit "Flüstertüte" (R1)
  • Prof. Dr. Bernd Lötsch mit seiner "Flüstertüte"
  • Ahorn (R2)
  • Zum Tag des Baumes durch PUK gepflanzter Ahorn
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  • Ahorn freut sich ein Jahr danach prächtigster Gesundheit
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  • Schaukasten der PUK beim Kierlinger Bahnhof für aktuelle Informationen
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  • Feel Good Without Wood - gesunde Bäume weichen
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