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Plattform Unser Klosterneuburg

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Einladung zur Diskussionsveranstaltung "Verkehrszukunft Klosterneuburg" am 9.2.2010, 19h

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Die PUK lädt recht herzlich zu der Diskussionsveranstaltung die "Verkehrszukunft Klosterneuburgs" am 9. Februar 2010 um 19 Uhr im Kino Klosterneuburg (siehe Anhang) ein.

Mit dieser Veranstaltung will die PUK den Klosterneuburger Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, die verkehrspolitischen Konzepte und Zielsetzungen der im Gemeinderat vertretenen Parteien kennen zu lernen und mit den Vertretern der Parteien am Podium und dem Verkehrsexperten Univ. Prof. Dr. Dipl. Ing. Knoflacher zu diskutieren. Als Moderator konnte der Klosterneuburger Raumplaner Univ. Prof. Dr. Dipl. Ing. Werner Kvarda gewonnen werden.


Umfahrung und Stadtplatz sind fertig gestellt, eine wesentliche Autoverkehrsentlastung des gesamten Stadtgebietes konnte die Bevölkerung noch nicht wahrnehmen. Zwar ist nun die Hölzlgasse tatsächlich deutlich entlastet, dafür gibt es ein massives Bürgeraufbegehren wegen der enormen Verkehrszunahme in der Holzgasse, in Kritzendorf und Höflein. Selbst in St. Andrä - Wördern gibt es nun Bürgerinitiativen, die Maßnahmen gegen dieses zunehmende Verkehrsaufkommen fordern. Dass Angebot Nachfrage schafft zeigt sich hier ganz deutlich und der Sog, die die Klosterneuburger Umfahrung auf das Tullnerfeld ausübt ist selbst für die Verkehrsexperten des Landes überraschend. Was das für Klosterneuburg bedeuten würde, wenn der Martinstunnel den Sog noch verstärken würde, ist nahezu eine Horrorvision.

Auch die Verkehrsmaßnahmen von DI Kiener zur Verkehrsberuhigung der Oberen Stadt nach Inbetriebnahme der Umfahrung waren ein riesiger Flop.

Die konzeptlose Verkehrspolitik, die ja schon der Rechnungshof massiv kritisiert hat, rächt sich nun. Mit € 77 Mio. hat man in Form der Umfahrung die Autofahrer gefördert, mit dem Erfolg, dass der Autoverkehr lediglich verlagert bzw. verstärkt wurde und beachtliche Neubelastungen von Wohngebieten verursacht wurden.

Die angeführten Themen werden sicher einen wesentlichen Platz in der Diskussion im Zuge dieser Veranstaltung einnehmen. Wir stehen am Scheideweg, entweder öffentliche Geldmittel für weitere Autoverkehrsförderungsmaßnahmen für den Martinstunnel oder - angesichts der Klimaproblematik und der Erdölverknappung (mit steigenden Preisen) und angesichts der ungehemmt wachsenden CO2-Emissionen des Autoverkehrs (die alle anderen CO2 Einsparungen wettmachen) – diese Geldmittel für eine Verkehrspolitik, die auf die umweltfreundliche, sanfte Mobilität setzt.


Ankündigung als Flyer im PDF-Format


Mit freundlichen Grüßen

Mag. Werner Schmidt

Last modified 2010-01-28 06:12 PM
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