Der PUK-Infostand war BürgerInnen Infostelle
Mittels Megaphon wurde die Klosterneuburger Bevölkerung von den neuesten politischen Entwicklungen in der Gemeinde von der "Pestsäule" aus informiert. z.B. Bauskandal bei der Villa Meran, der von der PUK aufgedeckt wurde und die Folgen - Schmuckenschlager statt Eigner als Bürgermeisterkandidat oder der Golfplatz statt Naherholungsgebiet beim Weißen Hof, usw. Die Bestürzung über den neuerlichen Anschlag auf ein beliebtes Naherholungsgebiet zeigte sich daran, dass immerhin 51 Unterschriften für den Iniativantrag gegen den Golfplatz gesammelt werden konnten.

Der "neue Stadtplatz" wird sehr negativ erlebt: "Betonwüste", "... das ist kein Platz geworden...", "... ist nicht ein Zehntel des Geldes wert, das er gekostet hat...", "Hätte mir Laubengänge, Überdachungen vorgestellt, damit ich da flanieren kann". Ein Gewerbetreibender sagt sogar: "diese ganzen Veränderungen sind über unsere Köpfe hinweg erfolgt; keiner hat uns befragt".
Hauptattraktionspunkt war der 2,4 Meter lange, aufgelegte Plan des Martinstunnels. Im Gespräch konnten eine Reihe von MitbürgerInnen nach anfänglicher kritischer Skepsis von den Folgen des "Aufmachens" einer Durchzugsschneise aus dem Tullnerfeld Richtung Wien überzeugt werden.Kritzendorfer und Höfleiner klagten über die enorme Verkehrsbelastung, die ihnen die Umfahrung bescherte.
Sehr positiv wurde die Möglchkeit der direkten Demokratie mittels Initiativatrag ein Anliegen an den Gemeinderat zu richten, (z. B. Ballspielplatz Käferkreuzgasse, Villa Meran, Golfplatz), bewertet.