PUK
Die PUK ist eine überparteiliche Plattform von BürgerInnen, ursprünglich hervorgegangen aus 9 Bürgerinitiativen, die sich
aus regionalen Ortsteilen von Klosterneuburg rekrutieren. Manche
dieser einzelnen Bürgerinitiativen haben sogar Vereinsstatus. Verbindendes Glied war zu Beginn der Kampf gegen ein geplantes Verkehrsinfrastrukturprojekt.
Inzwischen ist die PUK auch als eigene ökologische Fraktion mit 2 MandatarInnen im Klosterneuburger Gemeinderat vertreten.
Sprecher Unternehmensberater Dr. Bernd Schweeger, Stellvertreter RA Mag. Erich Rebasso.
Ziele:
Die PUK bekämpft dezidiert das gesamte Projekt "Umfahrung B14-Klosterneuburg" in der vorliegenden Form. Eindeutig in Zukunft geplante Donaubrücke und Tunnel ins Kierlingtal werden als verkehrsschaffend und nicht verkehrsberuhigend gesehen. Der Lebensraum Klosterneuburger Au (tw. Natura2000-Gebiet) soll erhalten bleiben. Gesundheitsbelastende Staub und Ozonbelastung, die bereits jetzt zulässige Grenzwerte massiv übersteigen, würden durch die Zunahme des Verkehrs und die Abnahme der Filterwirkung der Au weiter ansteigen. Befürwortet wird lediglich die Anbindung des Industriegebiets an die B14, wobei allerdings ein wesentlich günstigerer Standort der Anbindung, als im Projektantrag vorgesehen, bevorzugt wird.
Aktivitäten:
Beauftragung eines Rechtsanwalts mit
Einsprüchen beim Verwaltungsgerichtshof. Informationskampagnen
(Trassenführung, Wirtschaftlichkeit, Emissionen, Kaufkraftabfluss,
Aufdecken von Desinformation...). Sondieren aller Möglichkeiten,
mittels Erhöhung der Attraktivität des öffentlichen Verkehrs
(Flächendeckung, Kostenreduktion, Geschwindigkeit) den Straßenbau zu
vermeiden. Die PUK befürwortet ausdrücklich die Zusammenarbeit mit NÖ
und Wiener Bürgerinitiativen, die Strassenbau als "Problemlöser" für
Mobilitätsbedarf ablehnen. Politische Aktivitäten gehen in die
Richtung, Entscheidungsträger des gesamten Raumes Ost-Österreichs dazu
zu bringen, integrierte Mobilitätskonzepte zu verwirklichen, statt nur
auf Straßenbau zu setzen.
Durch Mitwirkung im Gemeinderat erhält die PUK mehr relevante Information über wesentliche Themen, und vor allem rechtzeitiger. Natürlich ist mit 2 Mandaten nicht der Gemeinderat in Richtung ökologisches Denken zu transformieren, wir sind aber beständig dabei, für zentrale Themen mehr Aufmerksamkeit zu erzwingen.
Zentrale Themen:
- Verkehr und sanfte Mobilität
- Stadt- und Regionalplanung/Infrastruktur - Attraktivität von Klosterneuburg als eigenständige Stadt, die erwärbsmäßig, versorgungsmäßig, freizeitmäßig, so attraktiv ist, dass ein Hinauspendeln sich erübrigt
- Verwaltung: Ökologisierung durch Einführung eines Umweltmanagementsystems durch die Gemeinde; Erhöhte Transparenz; frühzeitiges Einbinden der BürgerInnen
- Gesundheit: insb. Luftgüte, Lärm, Erholungsraum